Take it easy - have fun and everything will come!

Iceland – Out of this world

Nach 109 Tagen erreichen wir etwas muede und vom Gegenwind gezeichnet die Hauptstadt Islands: Reykjavik. Endlich! Als wir unsere Raeder durch die Wiese des Campingplatzes schieben, wird uns erst richtig bewusst, dass wir gerade die letzten Kilometer in Europa geradelt sind. Schraege Vorstellung … 5.700 km, 24.800 Hoehenmeter, 10 Laender, 2 Plattfuesse, ein kaputter Mantel, je eine verschlissene Kette und und von Sonne und Wind getoastete Gesichter :)

Tagebucheintrag Andi
Donnerstag, 5.8.2010, Seyðisfjörður
“… Um 09:00h legen wir an. Rollen aus dem Bauch des Schiffes und sind baff – nebelbehangene Berghaenge, einsame Farmen, ueppiges Gruen. Herrlich! Unecht wirkt die Landschaft, wie eine Fototapete. Das Dorf liegt in einem Fjord, Wasserfaelle plaetschern die Haenge herab. Wolkenfetzen ziehen durchs Tal, die Holzhaeuschen und die blitzblaue Kirche passen perfekt in die Gegend. Wir checken am Campingplatz ein und sind froh, dass wir nicht gleich weiterradeln, denn wir haben nach wie vor einen ordentlichen Seegang und die Maegen sind etwas flau …”

Grobe Route Island:
Seyðisfjörður – Egilsstadir – Myvatn – Husavik – Akureyri – Varmahlid – F 35 (Kjölur Route durchs Hochland) – Gullfoss – Selfoss – Hveragerdi – Reykjavik

Geruestet mit wertvollen, fast vaeterlichen Tipps vom netten, alten Herren aus der Tourist-Info, nehmen wir den ersten Pass Richtung Elilsstadir in Angriff. Im Hinterkopf hallen die gut gemeinten Worte nach: Auf einer Schotterstrasse immer nach unten schaun, wenn ein Auto vorbei rast, damit das Gesicht geschuetzt ist. Niemals im Nebel halten … Unser erster Anstieg entpuppt sich als nur halb so schlimm wie befuerchtet. Links und rechts von uns stuerzen Wildbaeche in die Tiefe, auf den moosbewachsenen Haengen grasen dicke, kuschelig aussehende Schafe, die uns unglaeubig anstarren und mit Sicherheit einen guten Pullover abgeben wuerden :)

Tagebucheintrag Anita
Samstag, 7.8.2010, Möðrudalur
“… Cruisen das Hochplateau entlang, bis wir zu einer Abzweigung kommen: Alte oder neue Strasse? Asphalt oder Gravel-Road? Eigentlich haben wir uns schon fuer die einfachere Variante entschieden, doch als wir vor der Infotafel stehen und mit einem Islaender ins Gespraech kommen, sind wir wieder motiviert, die 40 Kilometer Schotter der alten Ringstrasse zu fahren. Jausnen noch was, und auf gehts. Die Strasse zieht sich durch eine unbeschreibliche Landschaft, wie auf einem neuen Planeten, immer leicht auf und ab. Der erste Berg hats in sich: 12% Steigung – ich gehe leicht an meine Grenzen, hab nur die SMS von Dani im Kopf: ¨impossible is just an opinion¨ – und ausserdem haben wir schon Schlimmeres geschafft. Der zweite Anstieg ist OK, freue mich aber trotzdem, als es wieder bergab geht. In einem kleinen Lokal waermen wir uns mit einer Tasse Kaffee und gebackenen Maeusen. Auf der Weiterfahrt merke ich erst, wie kaputt mein Koerper ist. Finden gottseidank rasch ein Paletzchen, Waschen im eiskalten Gebirgsbach, leckere Nudeln mit Tomaten-Auberginen-Sauce und eine unglaubliche Abendstimmung vorm Schlafengehen …”

Nach unserem ersten Offroad-Ausflug gehts weiter in die Gegend von MYVATN, um den idyllischen Myvatn-See, sowie einige geologisch aktive Gebiete zu entdecken.

Tagebucheintrag Andi
Montag, 9.8.2010, Myvatn
“… In HVERIR kocht und brodelt es was das Zeug haelt. Eine surreale Landschaft mit Dampfloechern, Schlammkesseln und bunten Strukturen. Der eigenwillige Geruch von Schwefel liegt in der Luft. Wandern staunend entlang der markierten Wege. Ueber einen 14% steilen Pass muessen wir uns noch schinden, bis wir erstmals den Myvatn See und die Gegend zu Gesicht bekommen. Eine vorzeitlich wirkende Landschaft, gespickt mit Kratern, Seen, dampfenden Schloten. So muss es wohl vor millionen von Jahren auch ausgesehen haben …”

Tagebucheintrag Andi
Samstag 14.8.2010, Öxnadalsheidi
“… Die Sonne kaempft sich durch dicke Nebelschwaden. Kuehl ist es, ich koche das Fruehstueck draussen, gegessen wird im Zelt. Nach dem Zusammenpacken gehen wir nochmal an die steile Flanke, unten im Tal laufen zwei Fluesse herzfoermig zusammen. Danach gehts mit Rueckenwind bergab, es laeuft wie von selbst. An einer Farm bemerkt uns ein Hund, laeuft sofort los, neben uns her. Nur ein Zaun trennt uns. Als dieser aufhoert, springt er elegant wie eine Gazelle drueber und teufelt weiter neben uns her. Teilweise durch dichtes Gras, sodass man ihn kaum mehr sehen kann. Ueber Steinwaelle, durch Pfuetzen und Baeche. Er hat eine riesen Freude und laeuft einige Kilometer neben uns her. Immer oefter stolpert er, wird merklich muede. Der Arme tut uns schon ganz leid, deshalb stoppen wir zweimal fuer ihn, damit er ein wenig ausschnaufen kann. Dann kommt er her und laesst sich voller Freude kraulen. Als auf der gegenueberliegenden Strassenseite ein deutsches Radlerpaerchen auftaucht, halten wir, quatschen kurz mit ihnen und lassen die beiden mal vor fahren. Und siehe da, unser Begleiter schliesst sich den “Schnelleren” an – Gott sei Dank! …”

Erstaunlich aber wahr, gerade in Island sind uns bisher die meisten Radreisenden begegnet – und das, obwohl dieses Land wahrlich nicht zu den einfachsten Bike-Destinationen zaehlt! Aber vielleicht ist es gerade diese Herausforderung, die Menschen aus allen Ecken Europas anzieht und teilweise ganz schoen leiden laesst. Im Nachhinen sind wir mehr als gluecklich darueber, dass wir uns ganze drei Monate warm radeln konnten und der unbarmherzige Wind oefter als erwartet auf unserer Seite war :)

Tagebucheintrag Andi
Sonntag, 15.8.2010, Afangi
“… Draussen regnet’s, wie schon die ganze Nacht. Wollen heute ins Hochland aufbrechen und warten ein wenig ab, ob sich das Wetter doch noch bessert. Um elf Uhr werden wir ungeduldig und brechen einfach auf. Der Wind immer noch aus Sued-West – Gegenwind. Dafuer ist es nicht recht kalt. Ein schoenes Tal hinein zieht sich die 734, parallel zur 35er, der Kjölur Route. Hier beginnt die Schotterstrasse. Vorteil dieser Variante ist, dass es hier nahezu keinen Verkehr gibt. Stetig geht’s bergauf. Der Gegenwind und der Regen tragen nicht gerade zu guter Laune bei. Immer einsamer wird das Tal, der Kilometerzaehler scheint fast zu stehen. Pause machen wir in einem miefigen Heustadel, fahren aber rasch weiter, da wir gleich auskuehlen. Einen steilen Berg geht’s rauf auf eine ewige Hochebene – so steil, dass wir schieben muessen. Gluecklicherweise laesst der Regen nach, der Wind bleibt. Mit ca. 7km/h geht’s die Ebene entlang, wobei “Ebene” eigentlich das falsche Wort ist. Wie gewohnt geht’s auf und ab. Weit der Horizont, keine Menschenseele begegnet uns. Nach einer nicht endend wollenden Schinderei erreichen wir endlich die Kreuzung am Blöndulon-Stausee. Fuer 10 Kilometer haben wir den Wid nun im Ruecken, danach wird’s nochmal so richtig heftig. Orkanartige Böen erwarten uns, als wir auf die 35er abbiegen. Teilweise blaest es uns fast in den Strssengraben. Immer wieder muessen wir aus den Pedalen huepfen, um nicht umzufallen. Dazu kommen noch ein paar fiese Anstiege, die wir teilweise schiebend ueberwinden muessen. Fix und fertig erreichen wir nach knapp sieben Stunden die Schutzhuette bei Afangi. Ein warmer Kakao, die nette Huettenwirtin, leckere Fertignudeln und ein entspannender Hot Pot lassen den Tag dann doch noch gebuehrend ausklingen. Heftiger Regen, der auf’s Zelt trommelt, stoert uns nicht beim Einschlafen …”

Tja, der Windgott stellte uns zwar an diesem Tag ordentlich auf die Probe, die folgenden drei Tage ist er aber mehr als gnaedig und blaest uns foermlich ueber das Plateau in den Sueden – und das meist bei Sonnenschein! Die Landschaft “Out of this world” – weite Steinwuesten, schwarze Lavafelder, roter Sand wird vom Sturm aufgewirbelt. Es scheint, als waere die Zeit hier stehen geblieben. Die Piste in einem miserablen Zustand – Waschbrett, Sandpassagen, tiefe Schlagloecher, loser Schotter. Wieder einmal bewaehren sich unsere treuen Drahtesel bestens. Nachdem wir vier Tage lang so richtig durchgeruettel wurden, ist es ein unbeschreibliches Erlebnis, wieder Asphalt unter den Raedern zu haben! Vom Rueckenwind getrieben schweben wir foermlich dahin, nur das monotone Brummen unserer Stollenreifen in den Ohren … Nur Yoga entspannt mehr :)

Tagebucheintrag Anita
Samstag, 21.8.2010, Hvergagerði
“… Nutzen das Angebot vom Blooming-Festival und duesen nach dem Fruehstueck in’s Health Center mit angeschlossenem Bad, denn da ist heute gratis Eintritt. Die Islaender legen viel Wert auf Sauberkeit in den Baedern, daher ist gruendliches Duschen und Waschen absolute Selbstverstaendlichkeit. Als wir voller Freude in den Outdoor-Pool steigen, wird Andi von einer Frau angesprochen, ob er auch Duschen war – den Islaendern kommt es naemlich immer eigenartig vor, wenn jemand trocken und mit Handtuch in’s Bad kommt. *hihi* Andi sieht ja wirklich ein bisschen “wild” aus mit so vielen Haaren am ganzen Koerper :) Schwimmen, Whirlpool, Dampfbad, Sauna und danach sogar ein Haarfön! Mein Kopf kennt sich ueberhaupt nicht mehr aus und der Rot-Ton meiner Haut erreicht von Minute zu Minute neue Rekorde *lach* Holen uns Jause beim “Bonus”, mampfen in der Sonne und sehen den lustigen Hundebesitzern zu, wie sie im Zuge eines Wettbewerbs stolz ihre “Prachtstuecke” praesentieren. Dann treten wir wieder in die Pedale, fuellen Luft in den Reifen nach, und schon wenige Minuten spaeter frage ich mich, ob es nicht besser waere, den Bus zu nehmen. Quaelen uns einen Anstieg hoch, starker Seitenwind und heftiger Verkehr machen die Fahrt zu einem Albtraum. Die Autos ruecksichtslos, das Bankett teilweise nicht befahrbar und die Strasse eng. Beschliessen noch ein Stueck zu fahren, was sich als vollkommener Bloedsinn herausstellt, denn weit und breit gibt’s keine Bushaltestellen. Autostopp mit zwei Raedern unmoeglich. Sind beide leicht genervt, zanken uns an. Auf einer Tankstelle beruhigt uns der heisse Kaffee und unsere Koerper waermen sich wieder ein wenig auf. Bis zum Ortsschild “Reykjavik” sind es nur mehr 15 Kilometer, und beim Weiterfahren stellen wir mit Freude fest, dass das Schlimmste hinter uns liegt. Der Wind hat gedreht, oder besser gesagt die Strasse. Kurz vor sieben erreichen wir den Campingplatz von Reykjavik, wo ein Zelt dicht an das Naechste gereiht ist – wegen der jaehrlichen “Menningarnött” – der “Cultural Night”. Stellen unser Zelt auf, ziehen alles an was wir bei uns haben und machen uns auf den Weg in die Stadt. Wollen ein wenig feiern, denn immerhin sind wir heute unsere letzten Kilometer in Europa gefahren. Leider erzaehlt uns die Dame an der Rezeption, dass bereits alle “Vinbudins” – staatliche Alkohol-Shops – geschlossen haben. Hilft nicht, begnuegen uns mit Leichtbier vom Supermarkt und stellen wieder mal fest, dass es null Geschmack hat. In Reykjavik selbst ist die Hoelle los. Von allen Seiten stroemen Menschen in die Gassen, aus den Strassen und Ecken klingt Musik: Eine groenlaendische Reagge-Band, Musik aus den 80ern, Dancefloor und Elektro, skurilles und Traditionelles – alles ist vertreten. Das Fest wird mit einem grandiosen Feuerwerk beendet – und auch wir machen uns danach auf den Rueckweg, der viel laenger dauert, als gedacht. Fallen todmuede in’s “Bett” und schlafen sofort ein. Wieder mal ein “ausgefuellter” Tag – gut, wenn Mama kommt, dann koennen wir endlich den Fuss vom Gaspedal nehmen :) Haha, wir sind ja echt vollkommen verrueckt und selbst schuld, dass wir uns immer so einen Stress machen …”

Sodala, morgen beginnt unser RADURLAUB – denn da kommt Anita’s Mutti. Wir werden den Sueden der Insel mit einem Lada Niva unsicher machen, es uns richtig gut gehen lassen und das Leben feiern *freu*. Am 7. September nehmen wir den Flieger ueber den grossen Teich, Destination LAS VEGAS, USA – hui welch ein Kontrast wird das werden!!! Bis dahin alle Liebe der Welt an euch und eine Umarmung aus Island!

10 Kommentare zu “Iceland – Out of this world”

  1. hellmut schreibt:

    hey meine lieben, hab’ wohl schon länger nix mehr von mir hören lassen, dafür tu’ ich verblassen, bei euren abenteuergeschichten.
    übrigens sind euch bei den fotos ein paar fehler unterlaufen, hab’ nämlich mitlerweile festgestellt, dass ihr in der nähe von st.eyr ein fotostudio gemietet habt und eigentlich gar nicht unterwegs seid!? nein jetzt ernst beiseite, ich bin wahnsinnig begeistert von euren touren, von den schönen aufnahmen und so und ja der gewichtsverlust mit übergrößenhosen ist sichtlich erkennbar.
    he ihr zwei, ich hab’ euch noch was wichtiges zu sagen; ihr fehlt mir, aber da werd’ ich wohl nicht der einzige sein. so dann noch einen schönen tag und bis zum nächsten mal, wenn’s wieder heißt hellmut schreibt nur kommentare zu den unpassendsten momenten. (ähm wie spät ist es?)

  2. Dani schreibt:

    juhu, ein neuer beitrag und wie immer beeindruckende bilder, die wir daheim gebliebenen verschlingen können!

    es ist wirklich unglaublich, was für eine strecke ihr schon zurückgelegt habt. bin in gedanken oft bei euch und freu mich auf die nächsten 1000 km :)

  3. Papa u. Ulrike schreibt:

    Hallo ihr Lieben
    Haben mit Verwunderung gelesen, wie weit ihr schon gekommen seid. Skandinavien hat eine sehr herbe Landschaft. Wir fragen uns ob Anitas Mama schon bei euch ist? Papa war 4 Tage im Krankenhaus um seine Schulter operieren zu lassen. Er ist wieder wohlauf. Weiterhin viel Glück.
    LG Papa u. Ulrike

  4. samara schreibt:

    Hej hej ihr mittlerweile DREI!!
    Noch immer etwas müde und angeschlagen von Rabis 30-er Fete gestern, haben wir grad von euch gequatscht und uns daher nochmal die neuen Fotos angeschaut. Mahe ihr habt ordentlich gefehlt gestern… Ein paar Stunden mit euch wären wunderbar gewesen, gemeinsam futtern, Ocho-Quatro trinken, singen und springen, lustige Sachen bequatschen und retour geht’s wieder nach Islandien… Aber dabei wart ihr trotzdem!!!
    Haben euch ziemlich lieb…
    Danke nochmal für die wundervollen SMS!!!
    Samara

  5. Alex schreibt:

    Hallo ihr 2!

    Ich bin richtig begeistert von “eurem neuen Leben” und immer ganz gespannt auf die Fortsetzung. Die Fotos sind super und verleiten zum Träumen. Wobei das sicher leicht zu sagen ist, wenn man im Büro sitzt und nicht am Sattel ;-)
    Ganz liebe Grüße aus Neuzeug – ich denke an euch und bin schon gespannt wie eure Reise weiter geht.
    Alex

  6. Dani schreibt:

    Oh Mann, les ich da, ihr mittlerweile DREI und denk mir… WAAAAS?! Echt jetzt?!

    Und dann fällt mir erst ein, dass wohl Cilli gemeint ist *g*

    lg, Dani (mit Sebastian, der grad auf meinem Bauch schläft)

  7. samara schreibt:

    Liebe Dani!

    Ihr drei…. ja die Cilli-Mutti ist gemeint!!!
    War wohl a bissi verwirrend!!!

    Mahe und sooo viel Freude und Momente voller Liebe und Vertrautheit mit dem kleinen Sebastian wünsch ich dir!!

    Drücker
    Sandra (der kleinere Teil von Samara)

  8. doris schreibt:

    hab gerade dein (anita) email gelesen, jetzt hab ich mir gleich das kommentar von dani ansehen müssen. ah darum die hochzeit in las vegas :)

    einen ganz dicken drücker aus salzburg
    doris

  9. herbert schreibt:

    nach DEN berichten ist die lust, island, wie für 2012 geplant, mit dem trekking-rad zu erobern, nur noch gestiegen – eine echte herausforderung! kompliment an euer durchhaltevermögen!
    weiter so!
    herbert aus köln

  10. Helena and Pavel schreibt:

    Hello,
    we met in Husavik, we traveled together in ship to see wheales. So, your yourney is fascinated for us and we speek about your made dream very often. It is nice that you write there youre notes, but some small information in enflish will be bether for your funs :)

    Be carefull and enjoy it well!

    Helena and Pavel, Czech republic

Kommentar schreiben

Gepostet am 24.08.2010 um 00:15 in Kategorie Island